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System KOWI 3000

KOWI 3000 - Gerätebeschreibung



Der Messplatz

…besteht aus einem 3-Achsen Koordinatentisch zur Aufnahme der Messbänke und zum präzisen Anfahren der Messpunkte. Die Z-Achse trägt den Sondenkopf, welcher die Messkraft vorgibt und verschiedene Mess-Sonden aufnehmen kann. Optional kann neben dem Sondenkopf ein Kamerakopf angebracht werden, um das Einrichten zu erleichtern und optische Informationen über die Probenoberfläche für spätere Auswertungen zu erhalten.

Alle Messungen erfolgen in Vierpol-Messtechnik; ein hochempfindlicher Vorverstärker bereitet die Messsignale für die Übertragung in das Steuergerät vor.

Das Steuergerät enthält die 3-Achsen-Schrittmotorsteuerung sowie den autokalibrierenden Messstromgenerator, die Messverstärker und die Schnittstellen zum Messwertaufnahmerechner.

Die Labordatenverwaltung, Messwerterfassungs- und Auswertesoftware verfügt über eine grafische Benutzeroberfläche und arbeitet im Rechner unter verschiedenen Windows®-Plattformen.

Die komfortable Labordatenverwaltung setzt auf einem dateibasierten relationalen Datenbanksystem auf und gestattet - neben der Steuerung der Messwertaufnahme – die Speicherung und Auswertung aller Messdaten sowie die Verwaltung von Messaufträgen, Messverfahren und Probengeometrien




Software
Die Software ist in Form einer datenbankgestützten Labordatenverwaltung aufgebaut, welche den Anwender bei der Eingabe der nötigen Daten unterstützt und hilft, Messergebnisse schnell wieder finden und auswerten zu können.

Alle Messungen werden als Messaufträge durchgeführt, welche bei Bedarf einem Kundenauftrag zugeordnet werden können. Unter einem Messauftrag können dabei bis zu 10.000 Einzelmessungen erfasst werden. Dies erlaubt eine Gruppierung von zusammenhängenden Messungen, deren Ergebnisse dann in vergleichenden Auswertungen dargestellt werden können.

Damit einmal festgelegte Daten zur Probengeometrie (wie Größe der Messflächen, Kontaktabstände und Messraster) oder zum Messverfahren (wie Art des Kontaktes mit Kenngrößen über Messstrom, Spannungsbegrenzung und Kontaktkraft) nicht immer wieder neu eingegeben werden müssen, werden diese Daten in eigenen Tabellen verwaltet. Sie können bequem bei der Anlage eines Messauftrages ausgewählt und zugeordnet werden. Selbstverständlich werden diese Daten beim Durchführen der Messung zusammen mit dem Messauftrag abgelegt und sind dort im Original verfügbar, auch wenn nachträglich Verfahrens- oder Geometriedaten geändert werden sollten.

Die SmartConnect-Steckverbindung der Sonden sorgt automatisch dafür, dass nur Verfahren und Geometrien verwendet werden können, für welche die entsprechenden Sonden geeignet sind.