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Raster-Elektronen-Mikroskopie

kombinierbar mit Auger-Elektronen-Spektralanalyse und Oberfächenscans

Vieles auf der Oberfläche Ihrer Proben bleibt dem Auge verborgen, weil es zu klein ist oder sich farblich nicht vom Sollzustand der Oberfläche unterscheidet. Hier setzt die Elektronenmikroskopie als Analysenverfahren ein.



Bei der Elektronenmikroskopie wird ein Strahl von beschleunigten Elektronen als "Lichtquelle" über das Objekt bewegt. Dieser Strahl löst auf der Probe Sekundärelektronen aus, die wiederum durch eine Optik von "magnetischen Linsen" gebündelt und auf den Detektor gelenkt werden. Durch eine Analyse der gleichzeitig anfallenden Röntgenstrahlung von der Probe, die durch Elemente ab Be (Ordnungszahl 4) ausgelöst werden, lässt sich an jedem angestrahlten Punkt näherungsweise die Elementzusammensetzung bestimmen (AES, Auger-Elektronen-Spektroskopie).

Indem man sich auf die Rückstreuenergien einiger vorher bestimmter Elemente setzt, lässt sich die Elementverteilung in einem Bereich z.B. vom Grundmaterial durch die galvanischen Schichten hindurch bis zur Oberflächen bestimmen (Auger-SIMS).

Die Auflösung ist anders als in der Lichtmikroskopie nicht durch die Wellenlänge des sichtbaren Lichts eingeschränkt, sonder erst durch die viel kürzere der energiereichen Elektronen. Damit lassen sich Vergrößerungen von bis zu Faktor 300.000 realisieren, bei einer Auflösung von 0,1nm, das ist 1/3000stel der Wellenlänge von violettem Licht!