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Tieftemperatur-Labor

 

Viele Hersteller von Produkten, die durch Tempern gehärtet werden, überprüfen den Zustand des Werkstoffes mit aufwendigen metallographischen Untersuchungen, die zerstörend wirken. Viel einfacher und präziser lassen sich mit Restwiderstandsmessungen im Tieftemperaturbereich aussagefähige Ergebnisse erzielen. Die physikalisch-chemischen Eigenschaften der Werkstoffe ändern sich vor allem extrem im Tieftemperaturbereich. Dort machen sich schon kleinste Einflüsse bemerkbar, die bei Raumtemperatur nicht erkannt werden können. Bei den tiefen Temperaturen sind bei Reinstmetallen kleinste Gitterfehler, hervorgerufen durch Verunreinigungen, zu erkennen. So lassen sich z.B. bei hochreinem Niob, welches für Partikelbeschleuniger eingesetzt wird, geringste Spuren von gelöstem Sauerstoff detektieren. Bei Legierungen lassen sich schon kleinste Phasenseparationen nachweisen. Bei verzinnten Kupferleiterbahnen kommt es zu intermetallischen Phasen, welche die elektrische Leitfähigkeit deutlich verschlechtern. Auch diese lassen sich mit Restwiderstandsmessungen im Tieftemperaturbereich erkennen. Die Firma wsk Mess- und Datentechnik GmbH mit Ihrer langjährigen Erfahrung im Bereich von Werkstoffberatungen bietet dieses Verfahren im Rahmen Ihrer analytischen Dienstleitungen an. Durch die mögliche Kombination mit anderen Untersuchungsmethoden im selben Haus kommt es zu Synergien, welche die Erkenntnisse besonders aussagefähig machen.